Die extreme DICHTE des Stadtgefges ist ein herausragendes Merkmal der sdchinesischen Stdte. Diese prgt nicht nur die sthetik> des Stadtbildes sondern vor allem die Lebensweise der Bevlkerung.

Die Menschen in diesen Stdten leben zum grssten Teil in extrem verdichteten Hochhaussiedlungen. Beispielsweise liegt die Bevlkerungsdichte in der SAR Hongkong> bei 6'500Pers/km2 - im zentralen Stadtgebiet bis zu 45'000Pers/km2, was einer der hchsten in der Welt entspricht. Die durchschnittliche Wohnflche pro Person liegt in Hongkong> bei 5-10m2 im staatlichen Wohnungsbau, der 50% der Wohnungsflchen abdeckt. Diese engen Wohnverhltnisse sind offenbar von der Bevlkerung akzeptiert. In den Wohnhochhusern gibt es wenig Kriminalitt und Vandalismus. Und auch teure privatwirtschaftlich erstellte Wohnbauten unterscheiden sich usserlich kaum von den staatlich erbauten Wohntrmen  ausser einem Mehr an Postmodernitt im Sockel- und Attikageschoss.

Dies widerspricht den westlichen Vorstellungen von akzeptalen Lebensbedingungen. Im ersten Bericht der Housing Authority von Hongkong> wird 1957 festgehalten, dass die auf Grund der Wohnungsnot> angestrebte Dichte von 1'500 und mehr Personen pro 'Acre' (0.4ha) in anderen Orten als Slum-Dichte bezeichnet wrde. In den spteren Jahren wurde dies dann um ein Mehrfaches berschritten. Schon 1935 hatte jedoch die Wohnungskommision daraufhingewiesen, dass die beengten Wohnverhltnisse berwiegend dadurch zu erklren seien, dass viele Chinesen vor ihrer Ankunft in Hongkong> an das Leben in zusammengedrngten, lndlichen Siedlungen gewhnt waren, wo sanitre Einrichtungen usserst einfach waren und berfllung zur Normalitt gehrte.

Natrlich sind heutzutage die Ansprche an Einrichtung und Dienstleistungangeboten gestiegen. Trotzdem sind die zu Verfgung stehenden Wohnflchen weiterhin massiv unter dem westlichen Durchschnitt. Dennoch ist es in diesem Land nicht eng, jedenfalls nicht so eng wie es in einer vergleichbaren Situation in Europa wre. Unsere Landsleute sind einfach geschmeidiger, die Beherrschung des begrenzten Raumes ist ein Teil ihrer Lebenskultur. Da gibt es hher- und weniger hoch entwickelte Formen. Das Ganze hngt von der Kunst des Miteinanderumgehens ab. Ich glaube, in dieser Kunst sind die Chinesen Meister, wird im Buch Hongkong-Architektur dazu ein Bewohner zitiert. Die hochverdichtete Wohnform stimmt offenbar besser mit der chinesischen Lebensweise, die auf engen sozialen Interaktionen basiert, berein, als sie dies mit der westlichen Lebensweise tut.

Die folgenden Darstellungen zum 'Hong Kong Vertical Footprint' stammt aus HK LAB, und dienen zur Verdeutlichung dieser Wohnverhltnisse und der Entstehung von Dichte.